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Das Mühlrad der „Alten Säge in Zarten“ dreht sich wieder!

Es werden auch im Jahr 2016 wieder Führungen durch die "Alte Säge" angeboten.

Dabei werden das über 200 Jahre alte System und das nachhaltige Wirtschaften mit der Wasserkraft in und um die "Säge Zarten" erläutert.

- Dauer: ca. 90 Minuten -

Bitte melden Sie sich hierzu bei Frau Sigrun Bludau an

(Tel. 07661/61327)

 

 

Lange Zeit stand ein Fragezeichen hinter dem Erhalt der Alten Säge am Zartener Mühlenbach.

 

Im Dezember 2010 konnte die ALTE SÄGE ZARTEN nach knapp einjähriger Sanierung in einem Festwochenende von den Zartner Vereinen und der Gemeinde der Bürgerschaft vorgestellt werden.

Klaus Baltins war der letzte Säger auf der Säge in Zarten.

1981 erlernte er dort das Handwerk und 1995 sägte er den letzten Stamm.

Bis Anfang 2010 lag Säge und Platz in einem "Dornröschenschlaf".

Heute kann man sich wieder an der ALTEN SÄGE und dem neu gestalteten Platz erfreuen.

Der Sägplatz ist ein Platz für alle Generationen und lädt zum Spielen, Endecken und Verweilen ein.

 

..........und hier die Geschichte der ALTEN SÄGE ZARTEN:

22.12.1798

Auf der Suche nach Informationen zur St. Johanneskapelle Zarten stieß Franz Asal zufällig im Stadtarchiv Freiburg auf die "erste urkundliche Erwähnung zur Errichtung der Säge am Mühlenbach vom 22. Dezember 1798". Oskar Steinhart, Mitglied des heimatgeschichtlichen Arbeitskreises Stegen, übersetzte es in heutiges Deutsch. Wie Franz Asal berichtet, unterstand Zarten der damaligen Herrschaft der Habsburger. Verwaltungssitz im Dreisamtal war die Talvogtei (Kirchzarten) – und Zarten mit Attental eine ihrer Untervogteien.

07.01.1799

Antwort der Dekretur des Magistratrates, dass ein Bauriss (Bauzeichnung) und der Beschrieb der zu bauenden Sägemühle einzureichen ist.

01.02.1799

Einreichung der angeforderten Unterlagen, die der städtische Baumeister H. Leonhardt Wippert ausdrücklich bestätigt hat. Hinweis, dass die Sägemühle auf Gemeindegut errichtet wird, das von allen Seiten auch von Gemeindegut umgeben ist. Um Baukonsens wird gebeten. Einrichtung des Baurisses mit Beschrieb der Sägemühle (Bauzeichnung)
Bau der Säge als Hochgangsäge am Mühlbach nach den Bestimmungen des Wassergesetzes vom 12.05.1882

08-11.02.1799

Hinweis aus Freiburg, dass das Gesuch dem Talvogteiamt in Kirchzarten einzureichen ist. Zum Termin vor Ort sind die Anrainer und auch etwa sonst interessierte Werkbesitzer einzuladen, die sich zur wasserrechtlichen Genehmigung und zum Baugesuch äußern können. Die Baumaßnahme ist von Talvogteiamt zu überwachen.
Danach:

Bau der Säge als sogenannte Hochgangsäge mit einem Sägeblatt, ausschließlich betrieben durch das Wasserrad.

12.05.1882

Ordnung der Wasserrechte am Mühlen- oder Dorfbach

 

Neuordnung nach dem Bestimmungen des Wassergesetzes vom 12. Mai 1882: